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Wer erwägt Wohneigentum zu schaffen, bevorzugt dabei meistens den Eigenheim-Hausbau. Fragt man Familien nach Ihren Wünschen für die Zukunft, findet sich darunter auch der Wunsch, ein eigenes Haus sein Eigen zu nennen. Für viele ist hierbei das freistehende Einfamilienhaus zunächst der Favorit, jedoch folgt sehr schnell auch die Bungalow - Bauweise. Die Bauweisen Doppelhaus und Reihenhaus folgen dann als weitere Option, bevor die Eigentumswohnung infrage kommt.
Der Begriff Bungalow beschreibt erdgeschossige Einfamilienhäuser, also Häuser ohne einem ausgebautem Ober- bzw. Dachgeschoss mit flach geneigten Dächern.
Eigentlich befinden sich bei einem Bungalow sämtliche Wohn- und Nutzräume auf einer Ebene im Erdgeschoss. Hin und wieder findet man auch Häuser im Stil eines Bungalows, deren Dachgeschoss
ausgebaut worden ist. Jedoch widerspricht dies dem Ziel des Baukonzeptes, auf einer Ebene zu wohnen und faktisch handelt es sich dann nicht mehr um einen Bungalow, sondern um ein klassisches
Einfamilienhaus. Viele sind der Meinung, dass der Bungalow amerikanischen Ursprungs sei, weil er dort am meisten gebaut wird. Jedoch ergibt sich die Bezeichnung aus der Übersetzung des nordindischen Wortes „Bengalisches“. Nach dem Muster der eingeschossigen Behausungen in den bengalischen Dörfern bauten im 18. Jahrhundert die britischen Kolonisten ihre Landhäuser. Wohl auch deshalb werden in Deutschland eingeschossige Haustypen als Landhaus bezeichnet. |
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